Familien sind wie Mobiles – zieht man an einem Element, bewegt sich der Rest mit …

Hat ihr Kind plötzlich Schwierigkeiten in der Schule? Gibt es Konflikte in der Familie, die ein harmonisches Miteinander dauerhaft stören? Gibt es Menschen in der Familie, die nicht mehr miteinander sprechen wollen?

Wenn Kinder oder Jugendliche leiden, sich auffällig verhalten oder Symptome entwickeln (z.B. der Schule fernbleiben, Bauchschmerzen oder Bettnässen), kann eine Familientherapie hilfreich sein.

Aus systemischer Perspektive sind „Verhaltensauffälligkeiten“ von Kindern und Jugendlichen oft erst im Gesamtsystem verstehbar und lassen sich mit Hilfe des Erkennens von Mustern, Loyalitäten, Koalitionen etc. auflösen. So ist es möglich, dass ein Kind, dessen Eltern nicht mehr miteinander sprechen, in der Schule auffällig wird. Die Konsequenz ist dann oft, dass sich die Eltern wieder in einen Dialog begeben müssen.

Familientherapie ist auch für Familien, in denen die Kinder schon erwachsen sind, sowie für ungelöste Konflikte zwischen den Generationen geeignet.

Systemische Familientherapie achtet auf das, was zwischen den einzelnen Familienmitgliedern passiert, wie sie aufeinander reagieren und welche Muster und Regeln sich herausgebildet haben. Einzelne Mitglieder einer Familie steuern das Verhalten der anderen mit, genauso wie die anderen mit ihren Reaktionen deren Verhalten beeinflussen. Familientherapie findet manchmal mit allen gemeinsam statt, manchmal nur mit einigen Familienmitgliedern, oder auch in wechselnden Konstellationen, je nachdem wer an dem Thema aktiv beteiligt oder davon betroffen ist, oder etwas zu dessen Lösung beitragen kann.